
Recht interessant - Ich habe das Büchlein (und es verdient diese Bezeichnung^^) gestern bekommen, und es in einem Rutsch durchgelesen. Obwohl ich schon recht gut informiert bin, habe ich neue Sachen erfahren und bin nun sehr versessen auf einen Besuch dieses Museums. Das Buch ist ein schöner Zeitvertreib, ist flüssig geschrieben und es ist nie langweilig!
Keine Pflichtlektüre, aber sicher ganz nett - Mir geht es ähnlich wie meiner Vorschreiberin: wenn man das Buch Elisabeth-Kaiserin wider Willen gelesen hat, dann ist dieses Buch eigentlich über. Allenfalls die Bilder sind nochmal interessant und eine schöne Ergänzung zu den Infos. In vielen Fällen gibt dieses Buch ein ganz anderes Bild der Kaiserin wider, als es Brigitte Hamann in ihrem Buch beschreibt. Da diese Fakten in diesem Buch immer nur kurz angekratzt werden bin ich versucht doch eher den detaillierten Beschreibungen Hamanns zu glauben, aber das ist meine ganz subjektive Meinung.Fazit: nur eingeschränkt empfehlenswert.
Liest sich flüssig - Das Buch ist eher ein Büchlein und läßt sich gut und flüssig lesen. Es stimmt, dass die Autorin mit Mythen, die um die Kaiserin von Österreich gesponnen wurden, aufräumt und erklärt zum Teil auch, wie diese entstanden sind. Allerdings bin ich nicht firm genug darin, zu beurteilen, ob sie tatsächlich Recht hat oder nicht. Aus meiner Erinnerung heraus widerspricht sich zum Teil das hier Dargestellte mit dem, was Frau Hamann in Kaiserin wider Willen beschreibt. Beispielsweise erinnere ich mich an Hungerödeme, die Frau Hamann anspricht, die hier in diesem Buch nicht in der Weise angesprochen werden außer dass Elisabeth nie gehungert hat, sondern einfach ab 18h nichts mehr aß. Auch die schlechten Zähne werden hier als Mythos aufgezeigt. Was wahr ist und was nicht, bleibt dem Glauben des Einzelnen überlassen sowie natürlich auch das Heranziehen weiterer Quellen. Auf jeden Fall ist dieses Buch sehr glaubhaft, wenn man es als einzige Quelle heranzieht. Andernfalls wirft es neue Fragen auf (zumindest bei mir ist das so) und regt zu intensiverem Nachlesen /-forschen an.Die 3 Sterne erhält es für den guten Lesestil, die Struktur und die Übersicht, die fehlenden 2 Sterne deshalb, weil mir die Autorin nicht glaubhaft genug versichern konnte, dass sie mit ihren Aufdeckungen nun die wahre Sisi beschrieben hat. (Das mag aber vielleicht auch daran liegen, dass ich durch die vielen verschiedenen Versionen, die ich über Elisabeth gelesen habe, derart verunsichert bin!)Empfehlenswert ist es in jedem Fall!
Endlich mal was Neues - Katrin Unterreiner ist die Kuratorin des Sisi-Museums in Wien. Als solche verfasste sie hier eine Art ausführlichen Führer durch das Museum. Aber das Buch ist gleichzeitig auch mehr. Die Geschichte Elisabeths wird auf knapp hundert Seiten als kurzer Überblick erzählt. Das besondere an diesem Buch ist, dass die Autorin anhand neuer Quellen mit einigen Gerüchten aufräumt, die um Sisi kreisen (z.B. ihre schlechten Zähne, Magersucht etc.). Diesen Punkten widmet sie mehr Aufmerksamkeit und allein dafür verdient dieses Buch schon 5 Sterne. Dazu kommen noch interessante Aufnahmen aus dem Museum (wie z.B. von Sisis Brautschmuck oder dem sog. lichten Kleid).Bleibt noch zu hoffen, dass Katrin Unterreiner vielleicht einmal eine ausführliche Elisabeth-Biographie schreiben wird.
das beste buch schlechthin, spannend und gut recherchiert - ein must! neue erkenntnisse abeseits der üblichen sisi kitschwelten! die autorin ist mit Frau Hamman das Rückgrat der seriösen Sisi Forschung