Österreich : Adolf Hitler - mein Jugendfreund: Ein authentisches Dokument mit neuen Bildern. Der Autor war zu Hitlers Schulzeit in Linz und später in Wien sein ... sind eine wichtige zeitgeschichtliche Quelle

Adolf Hitler - mein Jugendfreund: Ein authentisches Dokument mit neuen Bildern. Der Autor war zu Hitlers Schulzeit in Linz und später in Wien sein ... sind eine wichtige zeitgeschichtliche Quelle

EUR 19,90


Wahr oder nicht wahr - Insofern man sich an den etwas gestelzten Sprachstil der damaligen Zeit nicht stört, ist dieses Buch auf jeden Fall lesenswert. Die Charakterisierung der Person Hitlers deckt sich mit Zeitzeugenberichten und auch mit anderen Biographien über Hitler. Kubizek bemüht sich strikt darum, wirklich nur seinen persönlichen Eindruck von Hitler während dieser Freundschaftsjahre zu beschreiben. Deutlich zu spüren ist die Begeisterung und Liebe von Kubizek zu Hitler und umgekehrt die Art und Weise Hitlers, wie er Zuneigung zu anderen Menschen zum Ausdruck gebracht hat. Kubizek bemüht sich sehr konsequent um eine neutrale Darstellung, frei von politischen Bewertungen. Allerdings, wenn man vorher z.B. J.Fest oder andere Bücher über Hitler liest, stellt man gewisse Abweichungen fest. Hitler soll nach J.Fest bis nach Ende des 1. Weltkrieges politisch absolut uninteressiert gewesen sein, Kubizek behauptet das Gegenteil. Teilweise wird Hitler von Kubizek etwas verklärt, so sein ständiges Mitgefühl für Arme und die unteren Schichten der Gesellschaft. Manchmal drängt sich der Eindruck auf, Kubizek stellt Hitler als eine Person dar, dessen politische Grundidee gut war, sollte sie doch den damals breiteren Gesellschaftschichten zu Gute kommen, wie z.B. freier Zugang zu Opern, Mussen, Nahverkehr, Lebensmittelversorgung. Als Leser kann man sich einer gewissen Sympathie für Hitlers Charakter in seiner Jugend nicht erwehren, ob von Kubizek so gewollt oder nicht. Aber auch J. Fest kann trotz seiner sachlichen Darstellung eine gewisse Bewunderung für Hitler nur schwer verhehlen, Bewunderung natürlich im negativen Sinn. Wie konnte es dieser Mann schaffen, aus einem Nichts heraus Reichskanzler zu werden und später die ganze Macht auf sich zu vereinen. Kubizek spricht auch bewundernd von alleinige Verantwortung auf Hitlers Schultern und scheint wirklich schwer beeindruckt von Hitlers Lebensleistung. Auch das alleinige Auslösen des 2. Weltkrieges nur durch Hitler wird durch eine Aussage von Kubizek relativiert, indem er Hitler zitiert, der gesagt haben soll, ...Kubizek, der Krieg nimmt mir meine Jahre, wie soll ich das zuende bringen, was ich vorhabe... Eine gewisse Distanz zu Hitlers späterer Politik hätte Kubizek sicher nicht die Glaubwürdigkeit genommen. Im Gegenteil, man hat den Eindruck, auch Kubizek war ein begeisterter Anhänger der Politik Hitlers. Wenn es doch sein enger Freund gewesen ist, der auch vielleicht Einfluss auf ihn gehabt hätte. Natürlich kann man von Kubizek nicht erwarten, den Diktator bei den wenigen Treffen umzubringen, aber ein Freund der er sein will, wie Kubizek hervorhebt, sollte den anderen auch kritisieren können. Darauf hat er selbst in diesem Buch verzichtet.

Adolf Hitler s Jugendjahre - objektiv erzählt ! - Ein gutes, ein ehrliches, ein objektives Buch! Eine Biographie der besonderen Sorte, da es sich bei dem Autor um Adolf Hitler s besten und treuesten Jugendfreund handelt. Es ist sehr spannend und flüssig geschrieben. Man erfährt Dinge, wie sie nur der Jugendfreund August schildern kann. Ein wichtiger und prägender Abschnitt aus Adolf Hitler s Leben wurde von einem unbestechlichen Zeitzeugen in seinen Worten Worten zu Papier gebracht. Dieses Buch ist ein absolutes MUSS für jeden zeitschichtlich Interessierten Leser jener Jahre. Ich las es - geradezu gefesselt - in wenigen Tagen.

Aus persönlicher Sicht geschrieben - Zitat von Adolf Hitler :„ES SOLL NUR EINER ÜBER MICH SCHREIBEN, DER MICH WIRKLICH KANNTE. WENN JEMAND DAFÜR IN FRAGE KOMMT, SIND SIE ES, KUBIZEK.August Kubizek - der einigste Jugend-Freund Hitlers - erlebt die für Meinung und Charakter prägenden Jugendjahre des jungen Hitlers mit, und schreibt aus persönlicher Sicht, neutral, objektiv und amüsant (in keiner Weise verurteilend) über die gemeinsamen Erlebnisse in den Jahren 1904 bis 1908 in Linz und Wien. Auch schreibt er über das Wiedersehen nach 30 Jahren der beiden Jugendfreunden. Des Weiteren berichtet das Buch über die Angehörigen- und Familienverhältnisse, Ideen/Zukunftspläne, Interessen, Eigenschaften und Charakter-Bildung Hitlers. Dabei beruft sich Kubizek ausschließlich auf seine eigenen Erfahrungen und Erlebnissen mit Hitler und verurteilt ihn nicht mit seiner späteren Politik.Kubizek gliederte sein Buch sehr übersichtlich, in dem jedes Kapitel einen Lebensabschnitt - mit Briefen und Zeichnungen Hitlers - darstellt und daher schön zu lesen ist.

Aufschlußreiches Portrait einer fragwürdigen Freundschaft! - August Kubicek beschreibt in seinem Roman seine Jugendfreundschaft zu Adolf Hitler in Linz und deren gemeinsame Zeit als Studenten in Wien. Dabei berichtet Kubicek neutral und ohne Umschweife von der Faszination, die bereits vom jungen Hitler ausging, wobei er dem Leser die Dynamik vermittelt, in der Hitler sein fragwürdiges Weltbild entwickelte, welches Jahre später die gesamte westliche Welt an den Rand des Abgrunds treiben sollte. Dennoch ist Kubiceks Roman keine nachträgliche Rechtfertigung bezüglich seiner Freundschaft zu Hitler, stattdessen greift er eine Vielzahl neuer, bisher unbekannter Facetten des jungen Hitler auf, der einst als Pazifist von einer Karriere als Künstler träumte und schließlich an seinen eigenen Erwartungen scheiterte.Insgesamt ein absolut lesenswerter Roman, der sich durch seine Natürlichkeit und Subjektivität deutlich vom Genre anderer Hitlerbiographien abhebt.

Amüsant + neutral geschrieben - Das stellenweise extrem amüsante Buch von August Kubizek über seine gemeinsame Zeit mit Adolf Hitler gewährt überaus interessante Einblicke in einen recht merkwürdigen Charakter. Erzählt wird - chronologisch - von verschiedenen, Hitlers Ideologie mehr oder weniger prägenden, Ereignissen. So bspw. vom nahezu wöchentlichen Besuch einer Wagner-Oper, die laut Kubizek erheblichen Einfluss auf Hitler hatten, von seinen architektonischen Hirngespinsten (die in seinen Augen nie welche waren) und von dem legendären Lottoschein, der von den beiden in hoher Erwartung (Hitler war sich geradezu sicher die richtigen Zahlen getippt zu haben) gekauft wurde. Dieses Buch diente m.E. allen Hitler-Biographen und es ist sicherlich jedem Hobby-Historiker zu empfehlen, der sich näher mit der Persönlichkeit Adolf Hitlers befassen möchte. Zu kritisieren ist höchstens, dass der Autor Hitler stellenweise - in Deutschland ungewöhnlich - extremst glorifiziert, was auch Joachim C. Fest schon bemängelte. Insgesamt eine 1-.




Adolf Hitler - mein Jugendfreund: Ein authentisches Dokument mit neuen Bildern. Der Autor war zu Hitlers Schulzeit in Linz und später in Wien sein ... sind eine wichtige zeitgeschichtliche Quelle